Erste Hilfe im Ärztehaus-Mitte
1.OG, Hauptstraße 72 - 28865 Lilienthal

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Automatisierter Externer Defibrillator

(Kurz: AED)

AED für hohe Ansprüche

Defibrillatoren für den Rettungsdienst und Ärzte




AED optimiert für den Laien.

Grobe Unterscheidung:

  • Voll-automatisiertes Gerät
  • Halb-automatisiertes Gerät

Unterschied: Voll automatisierte Gerät verfügen über keinen Schock-Knopf. Der "lebensrettende" Schock erfolgt ohne aktives Handeln des Anwenders.

Bei Halb-automatisierten AED muss der Schock durch den Anwender per Knopfdruck bestätigt werden. Unter Stress ist dies oft dem Anwender nicht zumutbar.

AED mit erhöhten Ansprüchen sind Interessant, wenn folgende Bedingungen gelten:

  • Rettungsdienste haben weite Anfahrtswege
  • schwer zugängliche Orte

Diese AED können mehr als normale AED, aber sind in der Anwendung weites gehend identisch.

Unterschiede sind bei zusätzlichen Ausstattungen:

  • EKG Mess-Elektroden
  • Feedback mit Hilfe eines Gyro-Sensors
  • Sendemodule wie W-Lan, Bluetooth und GSM

Heutige Defibrillatoren im Rettungsdienst haben die gleichen Schock-Elektroden wie Laien-AED.

Viele neuere Defibrillatoren besitzen einen AED-Modus für Laien-Anwender. Damit schalten diese die Funktionen runter. Ein Laie kann diese im Notfall auch verwenden.

Weitere Funktionen sind zum Beispiel:

  • EKG
  • Pulsoximetrie
  • CO-Messung
  • Gyrosensor zur Optimierung der Herzdruckmassage
  • Blutdruck-Messung
  • Herz-Schrittmacher (Pacemaker)

Unser Tipp beim Kauf:
Achten Sie auf Feedback-Funktionen.
Viele AED können über die simplen Schock-Elektroden messen und dem Anwender ein Feedback geben. Per Sprachanweisung erfolgen dann Hinweise zur Optimierung.
Unser FRED-PA1 (wie oben abgebildet) kann dies und ist sehr günstig im Vergleich zu anderen Anbietern.
Die erforderliche Sicherheits-Technische-Kontrolle (kurz: STK) kann durch Schiller Medizintechnik vor Ort geschehen.

AED für den hohen Anspruch, aber besteht dieser Anspruch?

AED mit Sender-Modulen (Bsp.: W-Lan) sind interessant für große Betriebsstätten oder telemedizinische Einbindung bei der Rettungskette. Über die Sendemodule können auf großen Betriebsstätten zentral die Einsatzfähigkeit überprüft werden.

Bei Notfällen ist die Ortung schneller.

Speziell bei W-Lan-Modulen: Absprache mit dem IT-Sicherheits-Beauftragten ist hier vor dem Kauf ratsam.

Bei telemedizinischen Einbindungen können medizinische Daten vom Patienten einem beratenden Arzt zugesandt werden.

Bei Telemedizin sind AED interessent, die nebst den Schock-Elektroden auch EKG-Messelektroden aufweisen. Schon im Verdachtsfall können EKG Bilder mit günstigen Mess-Elektroden übersandt, bevor die teuren Schock-Elektroden verbraucht werden.

Defibrillatoren für Rettungsdienste und Ärzte setzen eine Fachkompetenz voraus.

Heutige Geräte sind optimiert auf Bedienungsfreundlichkeit.

Ältere Geräte funktionieren Monophasisch, heutige Biphasisch.

Bei monophasischen Defibrillatoren kam es zu Brandwunden an den Patienten.

Biphasische Geräte können die gleiche Wirkung erzielen bei niedriger Energie aber längerer Einwirkzeit.

Moderne Defibrillatoren können über ein Touch-Display verschiedene Anwendungen erfüllen. Beispielsweise die Patienten-Dokumentation. Erhobene Daten können schon beim Transport in die Klinik übermittelt werden für die reibungslose Übergabe an den behandelnden Arzt.

Preise ab 999€

Sinnvolles Zubehör sind:

  • Wandmontagen und
  •  Beatmungshilfen

Preise ab 1.800€

Zubehör:

  • Sendemodule
  • Gyrosensor; für ein noch besseres und zeitnahes Feedback
  • 1, 3, 12, 16 Kanal-EKG
  • Manuelles defibrillieren

Preise ab 6.000€ bis hoch zu 50.000€

Der Preis variiert stark und ist abhängig von den Ausstattungs-Merkmalen.